Klangvolle Weltreise für die „Grüne Lunge“ Einbecks

Rolls-Royce Orchester begeistert in der Rathaushalle – Rund 2.000 Euro Spenden für Baumpflanzaktion mit Schulen

Ein außergewöhnliches musikalisches Gastspiel im Dienste der guten Sache gab es am vergangenen Samstag zu erleben: Das Rolls-Royce Orchester aus Friedrichshafen war in Einbeck zu Gast und verwandelte die historische Rathaushalle in einen pulsierenden Klangraum. Die Musikerinnen und Musiker – überwiegend Beschäftigte von Rolls-Royce Power Systems am Bodensee – bewiesen unter der Leitung von Reiner Hobe höchste musikalische Qualität und Spielfreude. Das Beste daran: Die Erträge des Benefizkonzerts fließen zu 100 Prozent in ein engagiertes, ehrenamtliches Baumpflanzprojekt in Einbeck.

Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn um 11:00 Uhr füllten sich die Besucherreihen sichtlich. Veranstalter des Konzertes war der Kammersaal Einbeck. Martin Keil als Leiter und Intendant des Hauses begrüßte das Publikum gemeinsam mit einem echten Hannoveraner Kultururgestein: Erwin Schütterle. Schütterle, Gründer der legendären Kanapee-Konzertbühne, hatte das Orchester nach Einbeck vermittelt. Für Keil schloss sich damit ein Kreis, denn Schütterle war es auch, der ihn 2006 mit Know-how und Kontakten inspirierte – woraus letztlich das Konzert- und Kulturhaus TangoBrücke, der heutige Kammersaal, hervorging. Ein herzlicher Dank des Veranstalters ging zudem an die Musiker, die Jahr für Jahr in ihrer Urlaubszeit gagefrei auf Benefizreise gehen.

Ab dem ersten Ton hielt das Konzert, was die Moderation versprach: Mit perfekt arrangierter Blasorchester-Musik startete eine Reise quer durch die musikalische Landkarte. Von modernen Rhythmen von Frank Sinatra und Coldplay über das „Weiße Rössl“ bis hin zu feurigen lateinamerikanischen Klängen war für jeden Geschmack etwas dabei. „Was für ein eindrucksvoller Wechsel zwischen mächtigen Klangräumen und filigranen, fast streicherhaft zarten Klängen“, zeigte sich Annett Steinberg aus dem Organisationsteam begeistert.

Zu den visuellen Höhepunkten gehörte der „Libertango“ von Astor Piazzolla, zu dem Erwin Schütterle den leidenschaftlichen Tangotänzer Martin Keil auf die Bühne bat, um das Werk gemeinsam mit Martina Wessel in einfühlsamen Bewegungen für das Publikum sichtbar zu machen.

In der wohlverdienten Pause versorgte das ehrenamtliche Team des Kammersaals die Gäste mit frischen Waffeln und Brezeln. Die Begeisterung trug direkt Früchte: Noch in der Pause bot Klaus Weinreiß, Förster a.D. des Einbecker Stadtwaldes, spontan seine fachliche Hilfe für die anstehende Baumpflanzaktion an. Der zweite Konzertteil knüpfe in Intensität und Musikalität nahtlos an den ersten an. Die Zuhörer dankten dem rund 40 Musikern am Ende des Konzertes mit langanhaltenden Standing Ovations.

Nahezu 2.000 Euro an Spenden kamen im Rahmen des Konzerts bereits direkt im Blauen Glashut zusammen. Die Summe wird nun genutzt, um in enger Zusammenarbeit mit professionellen Baumschulen und Einbecker Schulkindern neue Bäume im Stadtgebiet zu pflanzen. Die gesamte Organisation erfolgt rein ehrenamtlich koordiniert durch den Verein Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V.

Nach dem Konzert wurden die Musiker im Kammersaal beköstigt, bevor sie die Bier- und Fachwerkstadt bei einer Führung entlang der Street-Art-Meile kennenlernen konnten. Unterstützt wurde die gelungene Veranstaltung durch die Einbecker Morgenpost und die Stadt Einbeck.

Spenden & Mitmachen

Weitere Spenden für die „Grüne Lunge“ Einbecks sind online noch möglich. Wer das Baumpflanzprojekt unterstützen oder mitwirken möchte, findet den Link zum Spendenformular direkt auf der Website www.kammersaal.de

Kontakt für Helfer und Schulen kann über info@kfe.team oder telefonisch unter 05561 / 7939580 aufgenommen werden.

Kunterbunter Besuch der DruckerBande – diesmal von 13 Vätern mit ihren Kindern

Es gibt da ein Angebot, das wir als Kulturverein einfach genial finden: Das traditionelle bereits seit 27 Jahren Jahr für Jahr celebrierte Vater-Kind-Zelten des Regenbogenkindergartens. In diesem Jahr wurde hierbei eine besonders kreative Station eingelegt: 13 Väter und ihre Kinder haben unsere interaktive Kunstdruckwerkstatt DruckerBande besucht und beim gemeinsamen Experimentieren mit Farben und Formen viele spannende Erinnerungsstücke geschaffen.

Wir freuen uns als Trägerverein der DruckerBande sehr über diesen Ausflug der Väter mit ihren Kindern! Für uns ist es ein wunderbares Signal, dass unser neues Angebot „von der Feder bis zum Computer“ gerade von Bildungsträgern und Kindergärten so begeistert angenommen wird. Unser großer Dank gilt hier natürlich wie immer auch der Druckerviertel gGmbH, die uns ihre Räumlichkeiten für den Betrieb unser historischen Druckkunstwerkstatt mitfrei bereitstellt.

Wie viel Spaß die Väter und Kinder beim gemeinsamen Drucken nun hatten und was genau alles gestaltet wurde, erfahrt ihr im vollständigen, bunten Bericht im Blog der DruckerBande:

Kultur verbindet: Ein Tag voller Begegnungen für den deutsch-polnischen Schüleraustausch

Am 21. April durften wir als KFE einen Tag lang als Kulturpartner der IGS aktiv werden: Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus Twardogóra (Polen) und von der IGS Einbeck verbrachten einen intensiven Kulturtag in unseren verschiedenen Projektstätten. Als Trägerverein war es uns eine Freude, ein Programm zu gestalten, das zeigt, wie vielseitig Kultur Brücken schlagen kann.

Drei Stationen – ein gemeinsames Erlebnis

Der Tag war geprägt von Kreativität und Gemeinschaft, verteilt auf unsere drei Standorte:

Im Druckerviertel:

In der „DruckerBande“ entdeckten die Jugendlichen die traditionelle Druckkunst als Gruppenevent und schufen gemeinsam bleibende Werke an den Pressen.


In der Splashbox von YoungArt:

In der „Splashbox“ am Marktplatz wurde es dynamisch. Ohne sprachliche Barrieren entstanden durch kollektive „Farbeskalation“ Leinwände, auf denen die Silhouetten der beiden Länder inmitten bunter Vielfalt hervorstachen.


Im Kammersaal – Raum für Kultur:

Den musikalischen Akzent setzte ein Klassikkonzert mit lustigen Clubbeat-Akzenten, das den Tag im stimmungsvollen Ambiente abrundete.


Ein Gewinn für die Jugendbegegnung

Die langjährige Kooperation mit den Schulen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Theresa Lücking, Projektverantwortliche der IGS Einbeck, fasst die Wirkung des Tages zusammen:

Dieser Tag hat spüren lassen, dass Kultur der ideale Boden für europäische Werte und freundschaftliche Begegnungen ist. Wir danken allen Beteiligten für diesen inspirierenden Austausch!

Gefördert wurde der Austausch von der ZuJuk Stiftung:

Zukunftsstiftung Jugend – Umwelt – Kultur

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Jugend mit Schwerpunkt Umwelt und Kultur. Dies soll insbesondere durch solche Projekte erfolgen, die Kreativität, Eigeninitiative, Persönlichkeit und interkulturelle Toleranz von Jugendlichen fördern.

Wir danken der ZuJuK für die Förderung dieses Kulturtages im Rahmen internationalen Austausches der IGS Einbeck und der Partnerschule aus Twardogora in Polenam 21. April 2026

Boxenstopp für „Frieda“: Schenken Sie unserer Inklusionsrikscha wieder Rückenwind!

Liebe Freundinnen und Freunde der Kultur und des Miteinanders in Einbeck,

erinnern Sie sich an das Lächeln unserer Passagiere, wenn der Fahrtwind die Haare zerzaust und die vertrauten Straßen Einbecks in einem ganz neuen Licht erscheinen? Unsere VanRaam Chat Inklusionsrikscha, die wir liebevoll „Frieda“ getauft haben, ist weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – sie ist ein Schlüssel zur Teilhabe, ein Stück Freiheit und ein Ort für Begegnungen.

Einst durch die großzügige Unterstützung der Aktion Mensch bei der Finanzierung der Anschaffung kosten ermöglicht, hat uns dieses besondere Rad bereits einige Jahre treue Dienste erwiesen. Wir vom Verein Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V. haben es uns mit unterer Lastenradinitiative Bolle zur Aufgabe gemacht, Menschen das Radfahren zu ermöglichen, die dies aus eigener Kraft – ob aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen – nicht mehr können.

Ein unerwarteter Boxenstopp

Pünktlich zum Start der neuen Radfahrsaison hat unsere „Frieda“ leider einen unfreiwilligen Boxenstopp einlegen müssen. Die Diagnose des Fachbetriebs ist eindeutig: Der Akku ist defekt und lässt sich nicht mehr reparieren. Ohne diesen „elektrischen Rückenwind“ bleibt die Rikscha stehen – und damit leider auch die Ausflüge für unsere regelmäßigen Passagiere.

„1.000 Euro für neue Mobilität – gemeinsam schaffen wir das!“

Die Kosten für einen Ersatzakku belaufen sich auf rund 1.000 €. Als gemeinnütziger Verein können wir diese Summe nicht allein aus den laufenden Mitteln stemmen. Doch wir möchten so schnell wie möglich wieder Fahrt aufnehmen, denn die Sonne lockt und unsere Fahrgäste warten bereits voller Vorfreude auf ihre nächsten Runden durch unsere schöne Stadt.

Werden Sie Teil des Antriebs!

Wir laden Sie herzlich ein, uns bei dieser Finanzierungsaufgabe zu unterstützen. Jeder Beitrag zählt – egal ob groß oder klein. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Inklusion in Einbeck nicht im Depot stehen bleibt, sondern erlebbar auf die Straße kommt.

Wir haben für dieses Projekt eine Crowdfunding-Aktion bei „wir wunder“, der Plattform der Sparkasse Einbeck, gestartet. Dort können Sie direkt und unkompliziert spenden:

Hier geht es direkt zu unserem Projekt

klickt einfach auf das Bild

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Inklusionsrikscha schnellstmöglich ihren Boxenstopp beenden kann. Für mehr Mobilität, mehr Lebensfreude und ein starkes Miteinander in Einbeck.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V.

Schüler aus den Heilerziehungsklassen der BBS Einbeck, die hier gemeinsam eine Rikscha-Fahrschule absolvieren, um sodann mit Einbecker Seniorinnen und Senioren sicher Rikschaausflüge durch Einbeck unternehmen zu können.

Links im Bild unsere „Frieda“, bei der nun der Akku ersetzt werden muss.

Synergien nutzen: Die Junge Linde und Einsammeln.de am Tag der Erde

Ein zentrales Ziel unseres Vereines ist es, unsere verschiedenen Initiativen miteinander immer weider zu vernetzen. Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen gemeinsam aktiv werden, über den eigenen Bereich hinausblicken und Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen.

Wie dieses Zusammenspiel praktisch aussieht, zeigte sich kürzlich am Tag der Erde. Hier haben die Junge Linde und unsere Initiative Einsammeln.de eine gemeinsame Aktion realisiert.

Verantwortung praktisch lernen

In unserem Jugendzentrum, der Jungen Linde, arbeiten wir nach dem selbtgesteckten „JuLi-Leitbild“. Dabei geht es unster anderem darum, Kinder und Jugendliche zu eigenständigem Denken anzuregen und sie dafür zu begeistern, auch gesellschaftliche Aufgaben wahrzunehmen. Das Zusammenspiel mit unserer Initiative Einsammeln.de bot die Gelegenheit, diese theoretischen Ansätze direkt in die Praxis umzusetzen.

Interaktion und Wahrnehmung

Bei der gemeinsamen Aktion stand der Austausch im Vordergrund:

  • Gemeinsam erleben: Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Projekte entstehen neue Perspektiven.
  • Wachsamkeit fördern: Die Teilnehmer lernten, ihre Umwelt und damit auch ihr soziales Umfeld bewusster wahrzunehmen.
  • Engagement zeigen: Das gemeinsame Handeln für die Gesellschaft macht die Auswirkungen des eigenen Beitrags unmittelbar erlebbar.

Vernetzung als Prinzip

Dieser Austausch ist beispielhaft für unsere Kulturarbeit. Wir leiten unsere Initiativen begeistert dazu an, miteinander zu interagieren. So entstehen Erlebnisse, die über das punktuelle Ereignis hinausgehen und das soziale Miteinander in Einbeck stärken.

Weitere Informationen zu den Leitlinien der Jungen Linde finden Sie im Kompass der Jungen Linde.

Die Initiative Einsammel.de ist online ebenfalls spannend dargestellt. www.einsammeln.de

Netzwerkarbeit in Einbeck: Junge Linde zu Gast im MINTmachraum

Die „Junge Linde“ (JuLi) setzt ihre Exkursionsreihe fort, um die Vielfalt der Einbecker Kultur- und Jugendangebote aktiv mit den JuLi-Kindern und JuLi-Jugendlichen zu entdecken. In einer gelungenen Kooperation besuchten kürzlich 16 Mädchen und 3 Jungen aus den Kreativkursen der JuLi den MINTmachraum, um dort spannende MINT-Angebote aktiv zu erkunden. Der Clou dabei: die JuLi versammelt in ihren regelmäßigen Krativangeboten überpropotional viele begeisterte junge Mädchen. Im MINTMACH-Raum ist es grad umgekehrt. Sich somit hier gegenseitig zu besuchen, hat somit einen ganz besonders positiven Effekt.

Dieser Ausflug ist ein hervorragendes Beispiel für die gelebte Netzwerkarbeit innerhalb der unserer Stadt. Indem die kreativen Stärken der JuLi-Jugendlichen mit den technischen Angeboten des MINTMACH-Raumes verknüpft werden, entstehen wertvolle Synergien für die Einbecker Bildungslandschaft.

Die Exkursion verdeutlicht auch die weltoffene Arbeitsweise der Jungen Linde. Das Ziel ist es, über die eigenen vier Wände hinaus mit den Kinder- und Jugendlichen in Einbeck präsent zu sein und den Austausch mit anderen Institutionen – wie beispielsweise auch der Stadtbibliothek, dem Stadtmuseum oder dem EinKiFaBü – zu pflegen. Diese Form der Vernetzung stärkt nicht nur das Miteinander in Einbeck, sondern eröffnet den Jugendlichen immer wieder neue Horizonte und Entfaltungsmöglichkeiten.

Ein Leuchtturm mit Weltruf: 10 Jahre Klavierstadt Einbeck

Die FEUERWERK Klavierakademie 2026 hat unter dem Motto „Von Chopin bis Clubbeats“ einmal mehr bewiesen, welche Strahlkraft von unserer Stadt ausgeht. Während elf internationale Ausnahmetalente zehn Tage lang Einbeck in einen musikalischen Hotspot verwandelten, blicken wir als Trägerverein mit besonderem Stolz auf dieses Projekt.

Die Klavierstadt ist kein ganz offensichtlich kein auf Zeit angelegtes Kulturprojekt, sondern bereits seit 10 Jahren ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des Angebots unseres Vereins. Was einst als Vision begann, hat sich zu einem unserer wichtigsten international wahrgenommenen Projekte entwickelt. Die Resonanz im Jahr 2026 – mit einer Reichweite, die auf Instagram Millionen Fans weltweit erreichte – unterstreicht die Relevanz unserer Arbeit für die Kulturregion Südniedersachsen und darüber hinaus.

Ein Erfolg dieser Größenordnung ist nur durch starke Gemeinschaft möglich. Unser herzlicher Dank gilt daher unseren langjährigen Förderern, allen voran der AKB-Stiftung und der KWS SAAT SE & Co. KGaA, die diese exzellente Nachwuchsförderung und die kulturelle Belebung unserer Heimatstadt erst ermöglichen.

Vision für die Zukunft

Für uns als KFE ist klar: Die Förderung hochkarätiger Klaviermusik und die Weiterentwicklung der Klavierstadt sind Kernaufgaben, denen wir auch in den nächsten Jahr(zehnte)n unsere größte Aufmerksamkeit widmen werden. Wir freuen uns darauf, Einbeck gemeinsam mit Ihnen und den Künstlern aus aller Welt weiterhin zum Klingen zu bringen.

Das Team der Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V. (KFE)

Weite Fotos und viele Informationen zu allen Künstlern der FEUERWERK Akademie auf der Projektseite www.klavierstadt.de

Einbecks Erbe im 21. Jahrhundert: KFE begrüßt „Digitales Kulturerbearchiv“ am Marktplatz

Als Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V. schlägt unser Herz für das kulturelle Erbe dieser Stadt – ob in Form von Musik, historischer Druckkunst oder dem Erhalt unserer einzigartigen Fachwerk-Architektur. Umso mehr freuen wir uns, eine Entwicklung ankündigen zu dürfen, die den Denkmalschutz in Einbeck auf ein neues technologisches Level hebt.

Das junge Unternehmen Additiverse, das in den vergangenen Monaten in unserer DruckerBande im Druckerviertel am Möncheplatz wertvolle Pionierarbeit geleistet hat, bezieht eigene Räume direkt im Herzen der Stadt. In einem wunderschönen Fachwerkhaus am Marktplatz – den bisherigen Räumen von Fachwerk Hooray – entsteht die „Digitale Bibliothek – Einbecks Kulturerbearchiv“.

Synergien für den Denkmalschutz

Für uns als KFE und insbesondere für unsere Initiative Denkmalpaten ist dieser gemeinsam geplante Umzug an den Marktplatz ein Meilenstein. Während wir in der DruckerBande das immaterielle Kulturerbe des Buchdrucks pflegen, widmet sich Additiverse der hochpräzisen Sicherung baulicher und kultureller Schätze.

Durch Verfahren wie die Photogrammetrie (die exakte digitale 3-D-Erfassung durch Fotografie) schafft Additiverse die Grundlage für eine moderne Denkmalpflege. Wir als KFE sehen hier enormes Potenzial für die Zukunft unserer historischen Altstadt:

  • Gemeinsame Projektarbeit:
    • Wir planen, die Expertise von Additiverse aktiv in unsere Vorhaben der „Denkmalpaten“ zur Kulturerbebewahrung einzubinden.
  • Sichtbarkeit:
    • Die großzügigen Schaufenster am Marktplatz machen den Prozess der Digitalisierung für Einbecker und Touristen erlebbar.
  • Vernetzung:
    • Die DruckerBande und das neue Kulturerbearchiv bilden künftig zwei Pole einer modernen, lebendigen Traditionspflege in Einbeck.
  • Eckdaten:

Werkzeuge ändern sich – die Leidenschaft bleibt

Auch wenn dort künftig rund 15 3D-Drucker arbeiten: Sie sind nur die modernen Werkzeuge einer jahrhundertealten Aufgabe. Es geht darum, Identität zu bewahren. Dass dieses Archiv in einem Fachwerkhaus unterkommt, ist kein Zufall, sondern ein Statement: Unsere Geschichte ist das Fundament für unsere Zukunft.

Wir gratulieren Additiverse zum Einzug und freuen uns auf die Fortsetzung unserer engen Zusammenarbeit. Gemeinsam machen wir Einbecks Brautradition und Baukunst digital unsterblich.

Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V. (KFE)

Im Namen des Vorstands und der Initiative Denkmalpaten

Erfolgreiche Premiere: Improtheater-Szene bereichert das KFE-Programm

Wir freuen uns über einen gelungenen Auftakt für das neue Kulturangebot Improtheater im Kammersaal. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Beatrize Beyer fand Mitte März 2026 der erste Improtheater-Workshop statt, der mit 14 Teilnehmenden bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht war.

Für den KFE als Trägerverein ist besonders die der neue Impuls dieses interaktiven Angebotes erfreulich, der für die Einbecker Kulturlandschaft entstanden ist. Die bunt gemischte Gruppe aus verschiedenen Altersklassen und beruflichen Hintergründen zeigt einmal mehr, dass das Interesse an kreativer Entfaltung in unser Stadt groß ist. Dass auch Mitglieder der seit über 15 Jahren im Kammersaal beheimateten Theatergruppen Amanti und Crème frech mit von der Partie waren, unterstreicht die gute Vernetzung der lokalen Kulturszene unter dem Dach des KFE.

Inhaltlich bot das Wochenende einen intensiven Einstieg in die Techniken der Improvisation. Von ersten spielerischen Kennenlern-Übungen mit pantomimischen Alliterationen am Freitagabend bis hin zu ersten Szenenstudien am Samstag vermittelte Beatrize Beyer die Kernkompetenzen dieses Genres: Schlagfertigkeit, Empathie und das konsequente Annehmen von Impulsen. Das durchweg positive Feedback der Teilnehmenden sowie der Kursleiterin bestärkt uns darin, das Angebot Improtheater fest im Kammersaal zu etablieren und weiter zu fördern.

Die Kursleiterin plant bereits gemeinsam mit der Leitung des Kammersaal die Fortführung dieses Angebots. Wer Interesse hat, Teil dieser neuen Gruppe von Impro-Noviz:innen in Einbeck zu werden, kann sich unkompliziert über die Szeneseite Improtheater informieren:

Unsere Jüngsten ganz groß: Volles Haus bei der TUTTI Kinderdisco

Wir als Trägerverein freuen uns besonders über die lebendige Arbeit in unserem TUTTI Kinder- und Jugendkulturclub. Dass unser Konzept aus Mitbestimmung und Kulturförderung aufgeht, bewies die jüngste Kinderdisco am 27. Februar im Kammersaal Einbeck einmal mehr eindrucksvoll.

Es ist schön zu sehen, dass der Kammersaal ein Ort ist, an dem sich Generationen begegnen. Während DJ Tincho die Tanzfläche zum Beben brachte, erlebten wir eine tolle Dynamik: Eltern, die nicht nur zuschauen, sondern als Animateure und Moderatoren die Kinder begeistern. Ein echtes Highlight war die Polonaise, die sich bei strahlendem Sonnenschein sogar einen Weg über die Lange Brücke bahnte.

Verantwortung und Genuss im Fokus

Als Träger legen wir großen Wert auf ein sicheres Umfeld. Deshalb unterstützen wir die Entscheidung des TUTTI-Teams voll und ganz, ab der nächsten Veranstaltung auf ein aktives Schallpegel-Management zu setzen. Mit einer Grenze von 80 Dezibel garantieren wir künftig ein gesundes, aber dennoch druckvolles Sounderlebnis für alle Ohren.

Ein großes Dankeschön gilt dem ehrenamtlichen Team rund um Angela Koll. Ohne die tatkräftige Hilfe der Eltern bei der Bewirtung mit frischen Waffeln, Popcorn und gesunden Obstbechern wäre ein solches Projekt nicht denkbar.

Werde Teil der Community: Wir laden alle Kinder herzlich ein, kostenlos Mitglied im TUTTI-Club zu werden und unsere Kulturlandschaft aktiv mitzugestalten.

Alle Details und die nächsten Termine findet ihr hier auf der TUTTI-Szeneseite hier auf unserer Seite:

www.kfe.team/tutti

Fotos: Annette Spieker / Spieker Fotografie